Fortbildung Henschel

Fortbildung – Überführungen von Verstorbenen

Damit die Qualität unserer Überführungen gleichbleibend gut bleibt, hat Björn Henschel eine Fortbildung für unser Team erarbeitet. Am Dienstagabend wurde eine Power Point Präsentation in unserem Seminarraum gezeigt. Eingeladen war das gesamte Team. Anwesend waren alle, der Chef, die Träger und die festen Mitarbeiter. Sogar unsere Damen aus dem Büro haben teilgenommen, um den genauen Ablauf der Überführungen kennen zu lernen.

Familien vertrauen uns ihr Wertvollstes an

Uns ist bewusst, dass, wenn wir zu einem Sterbefall gerufen werden, uns die Familie mit ihrem Vater oder ihrer Mutter oft das Wertvollste, was sie haben in die Hände geben. Das ist ein riesiger Vertrauensvorschuss, dem wir gerecht werden wollen. Deswegen schulen und trainieren wir unser Team regelmäßig. Das machen wir morgens bei unserem daily-stand-up-meeting und bei Seminaren wie Diesem.

Das Seminar

Es muss perfekt sein – Ablauf

Für die Bestattung inkl. der Überführung haben wir keine zweite Chance. Alles muss perfekt sein. Am Dienstagabend erklärte Björn Henschel wie eine Überführung ablaufen soll. Nach der telefonischen Annahme und der Terminvereinbarung der Überführung kümmern sich zwei Mitarbeiter vor Ort um die Familie und ihren Verstorbenen. Sie besprechen mit der Familie den genauen Ablauf der Überführung und beantworten alle Fragen. Anschließend kümmern sich die Mitarbeiter um den Verstorbenen. Wenn die Familie möchte, dann darf sie gern dabei sein und unseren Mitarbeitern bei ihrer Arbeit zusehen.

Sehr gutes Feedback bekommen wir regelmäßig von den Familien, weil wir uns so viel Zeit nehmen wie nötig.

Rechtliches

Neben dem Umgang mit dem Verstorbenen wurde auch über das Bestattungsgesetz und der Umgang mit der Todesbescheinigung gesprochen. Auch der Datenschutz (DSGVO) war ein Thema. Das Wissen der Mitarbeiter wurde aufgefrischt. Neben Verstorbenen die eines natürlichen Todes verstorben sind, ist der rechtliche Umgang mit den Themen wie Suizid, tödlicher Unfall, Mord und nicht natürlicher Tod auf der Tagesordnung gewesen.

Individuelle Wünsche der Familien bei Überführungen

In einem Teil der Fortbildung ging es um persönliche Wünsche der Familien. Auch diese individuellen Wünsche versuchen wir umzusetzen und zu fördern. Zum Beispiel können wir vom Trauerhaus am Lieblingsort des Verstorbenen vorbei fahren und dort noch einmal halten. Diese Wünsche werden mit der Familie besprochen.

Protokoll

Nach jeder Überführung wird ein Überführungsprotokoll ausgefüllt. Mit diesem Überführungsprotokoll wird die Identität des Verstorbenen dokumentiert. Die Mitarbeiter, die die Überführung ausführen, werden vermerkt. Außerdem steht dort ob der Verstorbene Schmuck angelegt hatte und ob der Schmuck am Verstorbenen bleiben soll oder an die Angehörigen ausgehändigt werden soll.

Beisetzung eines Sarges

Zum Schluss sind wir kurz auf eine Sargbeisetzung und das Herrichten eines Grabes eingegangen.

Rückblick

Es war ein schöner Abend mit tollen Kollegen. Wir sind unseren Mitarbeitern sehr dankbar. Sie arbeiten nachts, abends, am Wochenende und an Feiertagen wie Heiligabend. Neben diesen Dienstzeiten kommen sie noch in so einer Vielzahl an einem Dienstagabend in die Firma für ein Seminar. Dieser Einsatz ist nicht selbstverständlich.

Vielen Dank an unser Team

Familie Henschel